Lea schreibt schon die Buchstaben ihres Namens und kann auch schon die Buchstaben von Hannas Namen nachschreiben, wenn sie eine Vorlage hat. Manchmal sind die Buchstaben noch spiegelverkehrt oder auf dem Kopf, aber sie übt oft.
Lesen kann sie ihren und Hannas Namen auch schon. Sie erkennt sogar die Worte Lea Madita, wie wir neulich fasziniert feststellten, als ich diesen Namen im Computer eingab, Lea ihn sah und sofort rief: “da steht Lea Madita”.
Außerdem erkennt sie mittlerweile auch die Zahlen recht gut und kann sogar schon ein bißchen mit den Fingern rechnen. Im Kindergarten erzählte man mir heute, dass sie sogar Würfel in einer Zahlenreihenfolge vorwärts und rückwärts legte, also 1-2-3-2-1. Außerdem hat sie im Kindergarten alleine eine Pyramide aus Holzwürfeln gebaut, wo die unterste Reihe aus insgesamt 9 Würfeln bestand. Wahnsinn!!!
Seit dem 27.08. besucht Lea ihren ersten Ballettkurs. Bei unserem örtlichen Turnverein können die Mäuse schon ab 3 Jahren mit dem Tanzen anfangen. Lea hat schon die 1. Position, Plié und ein paar andere Sachen gelernt und es macht ihr sehr viel Spaß. Natürlich wird nicht nur stramm gestanden sondern auch viel gehüpft und getanzt. Mal sehen, wie es weitergeht…
Die Steinstadt Petra in Jordanien, die wir von wenigen Wochen besucht haben, wurde nun zum “neuen Weltwunder” gewählt. Dieser Titel hat allerdings nur einen inoffiziellen Charakter, denn die Wahl wurde vom Schweizer Abenteurer, Filmemacher, Hobbyflieger und Millionär Bernard Weber ins Leben gerufen, um die sieben Weltwunder der Antike durch real exisitierende Monumente zu ersetzen und wahrscheinlich auch ein wenig den “Kultur-Tourismus” anzukurbeln.
Zu Beginn der Initiative “New 7 Wonders of the World” standen zunächst 200 Gebäude und Monumente zur Auswahl. Rund 20 Millionen Internet-Wähler reduzierten die Liste auf 77 Stätten. Eine Jury aus sieben internationalen Architekten unter Vorsitz des ehemaligen Unesco-Generaldirektors Federico Mayor ermittelte daraus 21 Finalisten. Am Ende reichte es nur für sieben Touristenattraktionen in die Liste der “neuen Weltwunder” aufgenommen zu werden.
Was sich so anhört, wie ein alter deutscher Frauenname, ist in diesem Fall eine Felsenstadt in Jordanien. Am 1. Juni haben wir uns diesen geschichtsträchtigen Ort angesehen und waren sehr beeindruckt. Nach ca. 3,5 km Fußmarsch über einen Schotterweg und durch einen grandiosen Canyon (”Siq“), erreicht man das berühmteste Bauwerk der über 2000 Jahre alten Stadt. Das Khazneh el-Firaun (“Schatzhaus des Pharao”) spielte im dritten Teil der Indiana Jones Filmreihe eine Rolle. Die letzte Szenen wurden im Siq und vor dem Schatzhaus gedreht.
Weitere Infos zu Petra gibt natürlich bei Wikipedia…